Lotto spielen in Norddeutschland

Im Lotto gewinnen würde wohl jeder einmal gerne, egal ob er im Norden oder im Süden Deutschlands wohnt. Den Jackpot mit sechs Richtigen zu knacken, davon träumen zahlreiche Deutsche jede Woche, wenn sie ihren Spielschein abgeben und daraufhin abends vor dem Fernseher gespannt die Ziehung der Lottozahlen abwarten. Ist denn wirklich einmal ein Sechser dabei, dann braucht man sich darum, wie hoch der Einsatz insgesamt gewesen ist, eigentlich keine Gedanken mehr zu machen. Doch hat man jede Woche wieder Mühe, diesen auch einmal rauszubekommen, dann wird es interessant sein, zu erfahren, dass das Tippen in den einzelnen Bundesländern auch mit einem unterschiedlich hohen Einsatz verbunden ist.

In Norddeutschland ist das Lotto spielen demnach am teuersten. Wer in Schleswig-Holstein oder in Niedersachsen wohnt und beispielsweise nach Hamburg jeden Tag zum Arbeiten pendelt, für den lohnt es sich bereits, seinen Schein nicht an seinem Wohnsitz sondern vielmehr an seinem Arbeitsplatz abzugeben, denn dieser kostet in der Hansestadt 1,25 Euro. In Schleswig-Holstein und Niedersachsen ist das Spielen hingegen schon zehn Cent teurer. In Niedersachsen wird zudem ab der zweiten Lottowoche noch eine zusätzliche Gebühr von zwanzig Cent fällig, was die Preise hier im Vergleich zu Hamburg also schon um 30 Cent teurer werden lässt. Diese extra Gebühren werden den Lottospielern in Schleswig-Holstein wiederum erspart. Sie zahlen auch für die zweite Woche und weitere genauso viel wie für die erste. Interessant ist nur, zu sehen, dass beispielsweise die Preise in Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen nur bei circa einem Drittel des Preises liegen, den man im Norden Deutschlands zahlen muss. Da jedes Bundesland eine eigene Lottogesellschaft hat, scheint es hier keine wirklichen Absprachen zu geben. Hat man also die Möglichkeit, auch als Norddeutscher in einem anderen Bundesland Lotto zu spielen, dann braucht man keinen so hohen Einsatz mehr zu zahlen.

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