Der 6 erfolgreichsten NDR Produktionen

nordlichtpost-ndr-produktionNorddeutschland und die Ostsee haben sich schon immer als Magnet für Filmemacher erwiesen. Die herbe Landschaft zwischen den Meeren eignet sich hervorragend als Kulisse und Hintergrundbild für viele gute Geschichten. Der NDR hat sich schon immer für Produktionen mit Qualität ausgezeichnet.

Regelmäßig werden auch NDR-Produktionen mit wertvollen Kritiker-Preisen pämiert. Auch die landesweit beliebte Produktion „Dittsche“, die das Leben eines Langzeitarbeitslosen mit Geist nachzeichnet und seit Jahren Kultstatus genießt, spielt in einem Grillimbiß im Hamburger Stadtteil Eppendorf. Nicht nur TV-Produktionen, auch das internationale Kino fühlt sich von Norddeutschland und der Ostsee angezogen.

So finden die hochgelobten „Nordischen Filmtage“ seit Jahren in Lübeck statt und verzeichnen jedes Jahr ein größeres Publikumsinteresse. Die Karten sind bereits lange vor Beginn ausverkauft.

Ostsee und Norddeutschland steht für Einsamkeit und eindrucksvolle Bilder

Ein paar Beispiele aus der TV-Geschichte:

1. Tatort: Legendär ist „Reifezeugnis“ mit Natassja Kinski aus den 70 er Jahren, der in Eutin und der ostholsteinischen Schweiz spielt (wo zum Beispiel auch Kleinstadtbahnhof mit Gustav Knuth gedreht wurde).

2. Ebenso legendär sind die Tatorte mit Manfred Krug oder

3. heute mit dem Kieler Ermittler Borowski.

4. Eine Legende der TV-Geschichte ist „Schwarz-Rot-Gold“ mit Zollfahnder Zaluskowski (Uwe Friedrichsen).

5. International bekannt wurde die beliebte Satire-Sendung Xtra3 vom NDR, besonders nach politischen Parodien zum Fall Erdogan. Auch diese Produktion hat schon Preise gewonnen.

6. „Tatortreiniger“ ist eine besondere Produktion, die selbst für den Grimme Preis nominiert wurde und den Charakter eines Kammerstückes hat.

Auch in Zukunft werden sicher viele gute Geschichten im Norden in Produktionen des NDR erzählt werden. Das besondere Ambiente der Region liefert einfach schöne Bilder und kann jede Form von Gefühlen transportieren und unterstützen. Dabei entwickeln sich viele Formate und TV-Produktionen über die Jahre sogar zu Dauerbrennern, obwohl das mitunter gar nicht geplant war. Dazu gehört natürlich auch die NDR-Kult-Serie „Neues aus Büttenwarder“ mit Jan Fedder, die längst schon als Hochkultur-Produktion gilt.

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Wie ist es, in einem Reethaus zu wohnen?

nordlichtpost-reethausWer kennt und liebt nicht die malerischen reetgedeckten Landhäuser im Norden? Sie geben Norddeutschland das typische Gepräge und fügen sich natürlich in die Landschaft ein. Immer mehr Menschen suchen unter dem Reetdach „Entschleunigung“ im Urlaub. Was andernorts das Dach aus Palmblättern oder Schiefer darstellt, ist hier das nachwachsende Schilfrohr.

In den ehemaligen Fischerdörfern an der deutschen Nord- und Ostsee begegnet man dieser Bedachung leider immer weniger häufig und doch ist sie so typisch für die Küstenlandschaft: Etwas verträumt und ein bisschen melancholisch wirkt das Reetdach – wie eine tief ins Gesicht gezogene Mütze, die Schutz vor zu starkem Wind und Wetter bietet.

Oft ist das Reetdach mit dunkelgrünem Moos bewachsen und die Giebelseiten des Daches sind mit zwei Pferdeköpfen versehen ( die „echten“ schauen sich nicht an), sie dienen zur „Geisterabwehr“.

Im Urlaub in Norddeutschland umweltbewusst leben

Unter einem Original- Reetdach stellt sich ein tolles Lebensgefühl ein. “ Reet“ ist das getrocknete Schilfrohr, das an Ufern oder auf sumpfigem Gelände wächst und zum Dachdecken verwendet wird. Es handelt sich um ein natürliches Material aus der Region. Es gibt beim Bau keine langen Transportwege, der nachwachsender Rohstoff Schilf ist nachhaltig und sehr langlebig.

So ein Reetdach ist relativ teuer, kann leicht Feuer fangen und abbrennen. Früher war es das Dach für arme Leute: Der Lehmkaten wurde selbst errichtet, darauf das Dach aus im Winter selbst geschnittenem Reet. Diese Baustoffe aus der näheren Umgebung kosteten fast nichts und wurden eigenhändig mit der Schubkarre herangeschafft. Das Reet musste zugeschnitten und auf den Dachsparren festgeklopft werden. Es spezialisierten sich die Reetdach-Decker, aber das ist inzwischen ein seltener Beruf geworden. Doch das Bewusstsein um den Erhalt alter Handwerkstraditionen ist heutzutage angesagter denn je. Gut erhaltene und liebevoll restaurierte Haubarge auf den Ogen und am Nordseestrand künden davon, diese wertvolle Tradition nicht aussterben zu lassen.

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Motorradfahren im Hohen Norden Deutschlands

motorrad-norddeutschlandGut ausgebaute Straßen, herrliche Landschaften und eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten erwarten Biker in Norddeutschland. Entlang zweier Meere führen unzählige Routen zu maritimen Städten und Dörfern. Die Lüneburger Heide, die Mecklenburgische Seenplatte und mannigfaltige Inseln stellen auf auf Motorradreisen ein Eldorado dar und ganz nebenbei können Sie noch einen Stopp am größten Hafen des Landes in Hamburg einlegen. In ausgewiesenen, gemütlichen Unterkünften für Motorradfahrer entspannt man, bevor es anderntags hinaus ans Kap Arkona oder durch das flache Land Ostfrieslands geht. Und für Interessierte stehen beispielsweise die Tore des Motorradmuseums Ostrohe in Schleswig-Holstein weit geöffnet.

Inselhopping in der Ostsee

Viele deutsche Inseln erreicht man über ein Brücke und so steht einem gemächlichen cruisen auf den Alleen von Rügen nichts im Wege. Sanft hügelig zeigt sich das Relief der Landschaft und schnurgerade Straßen vermitteln jedem Asphaltritter das Gefühl der grenzenlosen Freiheit. Entlang der Küstenstraße gelangt man unweit von Rostock zum ältesten Seebad der Bundesrepublik. In Heiligendamm, der „weißen Stadt am Meer“ laden klassizistische Villen und eine zweihundert Meter lange Seebrücke zu einer Motorradpause und an den feinsandigen Stränden lockt ein Sprung ins kühle Nass.

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