| Votava sagt VSK-Fans tschüss |
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Ein Spitzenspiel mit Beteiligung des VSK Osterholz-Scharmbeck in der Fußball-Oberliga Niedersachsen Ost - das hat es in dieser Saison noch nicht gegeben, zu mäßig war der VSK in die Saison gestartet. Doch der VSK hat sich mit einer imponierenden Serie von acht Spielen ohne Niederlage nach oben gekämpft. So gibt es am Sonntag um 14 Uhr im Stadion am Klosterholz eine Premiere: Der VSK empfängt den Tabellenvierten SV Drochtersen/Assel zum großen Ligagipfel.
Die positive Entwicklung der Mannschaft bereitet Trainer Günter Hermann viel Freude. Die jüngsten Nachrichten, die das Personal betreffen, nahm der Coach allerdings mit gemischten Gefühlen auf. Die Personalie Dennis Votava war vielmehr ein schwerer Schlag ins Kontor: Dennis Votava scheidet in der Winterpause auf eigenen Wunsch hin aus dem Kader aus, so wird das morgige Spiel gegen Drochtersen sein letztes Heimspiel bis auf weiteres im VSK-Dress sein. Votava absolviert derzeit ein Abendstudium und kann schon seit geraumer Zeit nur am Abschlusstraining am Freitag teilnehmen. In Kürze wird Votava zudem Vater, das dürfte ihn eine Menge Schlaf kosten. Das ganze Paket - Beruf, Abendstudium und Vaterrolle - lasse sich nicht mehr mit dem Leistungsfußball unter einen Hut bringen, so teilte Votava seinem Coach die Entscheidung mit, im Winter auszusteigen. Mit Dennis Votava geht nicht einfach nur ein guter Spieler, Votava gilt als Schlüsselspieler im Team. Zusammen mit Peer Jaekel bildet er eines der Top-Innenverteidigerpaare der Liga. Hinzu kommt die Torgefährlichkeit des Abwehrspielers - diese Lücke dürfte nur schwer zu schließen sein. Ein Kandidat für den Posten als Innenverteidiger wäre Sven Meinecke, der im Februar aus Australien zurückkehrt und dann gleich zur Mannschaft stoßen wird. Meinecke war in der vorigen Spielzeit eine der tragenden Säulen beim VSK, eine Rückkehr würde dem Team gut zu Gesicht stehen. Zumal der mit vielen Vorschusslorbeeren als Meinecke-Nachfolger verpflichtete Jorit Löhr einfach nicht auf Touren kommt. Löhr plagt sich seit Saisonbeginn mit einer Knieverletzung herum, einer "Mischung aus Knorpelschaden und Läuferknie", wie es Löhr umschreibt. Löhr versuchte mehrfach, wieder voll zu belasten, doch er musste stets den Versuch wieder abbrechen. Zwei- bis dreimal Krankengymnastik sowie viermal Muskelaufbautraining - so sieht derzeit der wöchentliche Trainingsplan aus. "Ich muss Oberschenkelmuskulatur aufbauen, doch das dauert seine Zeit", sagte Löhr, der sich nach den vielen Rückschlägen nun mehr Zeit für sein Comeback gönnt: "Ich hoffe, im Januar wieder joggen zu können, um dann im Februar ins Training einzusteigen." Nur in den ersten beiden Saisonspielen war Löhr zum Einsatz gekommen. Jetzt gehört der BWL-Student Woche für Woche zu den Zaungästen bei den Spielen des VSK. Auch wenn er selbst nicht mitwirken konnte, freut sich Löhr natürlich über die positive Entwicklung der Mannschaft. Und Löhr hat auch eine Begründung, warum es anfangs noch nicht richtig lief: "Wir haben halt viele junge Leute dabei, da fehlte zunächst noch die Sicherheit. Mit den vielen Siegen ist aber das Selbstbewusstsein eingekehrt, vor allem bei den jüngeren Spielern." Votava geht, Meinecke kehrt im Februar zurück, Jorit Löhr hängt noch in der Warteschleife - es herrscht Bewegung im VSK-Kader. Und Günter Hermann unterstrich, dass der VSK im Winter vermutlich noch nachbessern wird. Ein Stürmer soll her, das ist schon länger bekannt. Nach dem Ausscheiden von Dennis Votava steht auch ein Innenverteidiger auf der Wunschliste, zumal auch Peer Jaekel in der Winterpause am Fuß operiert werden soll. Nicht auszuschließen, dass dann aushilfsweise ein alter Bekannter im VSK-Dress auflaufen wird: Rouven Brandt ist nach seinem Wechsel im vorigen Sommer zum Bremer SV bei seinem neuen Verein am Panzenberg dem Vernehmen nach nicht glücklich geworden. So heuert Rouven Brandt in der Winterpause wieder beim VSK an. Allerdings nicht im Oberligateam, Rouven Brandt ist fest für die Zweite vorgesehen, Brandt soll als Leithammel die U23-Truppe in der Bezirksoberliga zum Klassenerhalt führen. Das fußballerische Niveau auch für die Oberliga hat Brandt allemal - da wäre es fast schon eine faustdicke Überraschung, sollte Brandt nicht zusätzlich das eine oder andere Mal im Oberligakader auftauchen. Doch morgen steht zunächst einmal das Duell der "Serientäter" an. Drochtersen ist mit 14 Spielen ohne Niederlage (acht Siege, sechs Remis) in die Saison gestartet. Die Erfolgsserie des VSK ist mittlerweile auf acht Spiele angewachsen (sechs Siege, zwei Remis). Personell sieht es beim VSK durchwachsen aus. Frederik Löffler fällt mit seinem Bänderriss aus dem Spiel in der Vorwoche gegen Ölper für den Rest des Jahres aus. Sascha Jütting plagt sich mit Hüftproblemen herum, wird aber vermutlich spielen. Auch Jasper Halm ist angeschlagen, der Rest ist fit. Fit für die Abschiedsvorstellung von Dennis Votava im eigenen Stadion. Und fit für das erste Spitzenspiel in dieser Saison mit Beteiligung des VSK. Quelle Osterholzer Kreisblatt |
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Ein Spitzenspiel mit Beteiligung des VSK Osterholz-Scharmbeck in der Fußball-Oberliga Niedersachsen Ost - das hat es in dieser Saison noch nicht gegeben, zu mäßig war der VSK in die Saison gestartet. Doch der VSK hat sich mit einer imponierenden Serie von acht Spielen ohne Niederlage nach oben gekämpft. So gibt es am Sonntag um 14 Uhr im Stadion am Klosterholz eine Premiere: Der VSK empfängt den Tabellenvierten SV Drochtersen/Assel zum großen Ligagipfel.