| Der VSK gewinnt 5:1 gegen Bornreihe |
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Immerhin: Es gab kein Debakel für den SV Blau-Weiß Bornreihe im Derby der Fußball-Oberliga Niedersachsen Ost gegen den VSK Osterholz-Scharmbeck. Die Gäste setzten sich verdient mit 5:1 (2:1) durch und damit ihre Erfolgsserie von jetzt sieben Spielen in Folge ohne Niederlage fort. Insofern hat sich an den Kräfteverhältnissen nichts geändert.Der VSK bleibt auf Kurs Richtung eingleisige Oberliga, Bornreihe dagegen weiter Tabellenschlusslicht. Auch wenn gestern ein durchaus interessantes Spiel zu sehen war - die Partie des Jahres der beiden Erzrivalen ist es nicht mehr. Abzulesen auch an der Zuschauerresonanz: Knapp 700 kamen. Ausgerechnet ein Ex-Bornreiher, Sascha Jütting, der zusammen mit Manuel Weinrich anfangs das Sturmduo beim VSK gab, schenkte der Elf aus dem Teufelsmoor schon in der fünften Spielminute den ersten Gegentreffer ein. Die Situation entwickelte sich bezeichnenderweise auf der anderen Seite aus einer ungenutzt gebliebenen Freistoßchance für Bornreihe heraus. Der VSK klärte, schaltete blitzschnell auf Angriff um, setzte den schnellen Jütting mit einem Steilpass in Szene. Der 26-jährige spielte seinen ganzen Geschwindigkeitsvorteil aus, nahm Tino Brünjes bei seinem Sprint mit Ball einige Meter ab und ließ sich auch von Torwart Florian Leschnik, der noch den Winkel verkürzen wollte, nicht irritieren, sondern verwandelte trocken. "Ich hatte Glück", meinte Jütting hinterher, "konnte den Ball noch an Florian vorbei legen." Eine wirkliche Vorentscheidung, so Jütting, sei aber erst das 3:1 kurz nach der Pause gewesen: "Das war ein ziemlicher Dämpfer für Bornreihe." Nach seinem 1:0 musste der VSK zweimal um die Führung zittern. Bei der ersten Chance hatte sich auf dem rechten Flügel Max Klimmek schön durchgesetzt und zog weiter zum Tor durch. Doch bedrängt von der VSK-Abwehr, war Klimmek im Abschluss einen Tick zu unpräzise (10.). Zwei Minuten später bauten Bornreihes Oliver Fröhlich und Waldemar Hamburg eine gute Chance auf. Patrick Hermann ging dazwischen, doch aus seinem Abwehrversuch entwickelte sich ein brisanter Querschläger aufs eigene Tor. Björn Müller im VSK-Tor klärte aber mit einem Klasse-Reflex. Am 0:2 (13.) war erneut Innenverteidiger Tino Brünjes beteiligt, dem nach einem VSK-Freistoß ein Handspiel im 16er unterlief. Peer Jaekel verwandelte sicher mit einem Schuss halbhoch mitten in die linke Torhälfte. Doch der Knockout für Bornreihe war das noch lange nicht. Der VSK schien sich auf seinen Lorbeeren ausruhen zu wollen, ließ dem Gegner erstaunlich viel Raum und wurde dafür bestraft. Dem 1:2 (26) ging ein Einwurf von der rechten Seite voran: Max Klimmek sah den frei am 16er lauernden Julian Geils, der sich mit seinem vierten Saisontreffer bedankte. Das Spiel schien zu kippen. Der VSK wirkte in den verbleibenden Minuten bis zur Pause zu passiv und auch ideenlos, um Bornreihes Doppelriegel zu durchbrechen. Die Gastgeber stellten den Gegner schon früh, doch der tödliche Pass in die Spitze gelang auch ihnen nicht. Statt des möglichen Ausgleichs folgte das 3:1 (47.) für die Gäste, wieder begünstigt von einem Patzer von Tino Brünjes, der ins Leere sprang. So kam Marco Ordenewitz unbedrängt ans Leder, musste nur noch ein paar Meter aufs Tor zulaufen und flach an Leschnik vorbei einschießen. Auch am nächsten VSK-Treffer war der junge VSK-Stürmer, den sie wie seinen Vater Frank "Otze" rufen, beteiligt. Als Vorbereiter. Im Laufduell mit dem humpelnden Tino Brünjes eroberte er sich ohne Probleme auf der linken Außenbahn die Kugel, schlug sie in die Mitte, wo Manuel Weinreich ein dankbarer Abnehmer war (56.). An Gegentreffer Nummer fünf war ausnahmsweise nicht Unglücksrabe Brünjes, der schon angeschlagen ins Spiel gegangen war, beteiligt. dafür mit Nils Gresens der zweite Innenverteidiger. Er foulte Dennis Votava, der nach schönem Doppelpass mit Weinrich über Links gekommen war, im Strafraum. Den Elfmeter verwandelte Jaekel - diesmal in die andere Ecke - zum 5:1 (63.) Die restliche Zeit versuchte Bornreihe zwar noch das Unmögliche möglich zu machen. Doch die Vorstöße, oft von Marcel Konoppa über Rechts eingeleitet, blieben Einzelaktionen. Zweifellos zeigte Bornreihe auch gestern wieder individuelle Stärken. Doch auf breiter Front ist das Kollektiv VSK eben doch eine Klasse stärker aufgestellt. Quelle Osterholzer Kreisblatt |
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Immerhin: Es gab kein Debakel für den SV Blau-Weiß Bornreihe im Derby der Fußball-Oberliga Niedersachsen Ost gegen den VSK Osterholz-Scharmbeck. Die Gäste setzten sich verdient mit 5:1 (2:1) durch und damit ihre Erfolgsserie von jetzt sieben Spielen in Folge ohne Niederlage fort. Insofern hat sich an den Kräfteverhältnissen nichts geändert.