| Bei den "Schwänen" geht richtig was ab |
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Das Lied hat bei der HSG Schwanewede/Neuenkirchen Hit-Charakter - zumindest bei den Heimspielen: "Hey, das geht ab", dröhnte es nach dem 31:24 (18:11)-Heimsieg über den TS Woltmershausen aus den Lautsprechern, während die Oberliga-Hanballerinnen aus Schwanewede Spalier standen, sich laut johlend von ihrer Trainerin Claudia Pfeiff abklatschen ließen und danach zur Welle ansetzten.
Ja, abgegangenen waren die Gastbeberinnen nun wirklich, und das in eigener Halle schon zum zweiten Mal. Erst gegen den Favoriten BV Garrel, jetzt gegen die Routiniers aus Pusdorf. Nur mit dem kleinen Unterschied, dass sich die "Schwäne" diesmal sogar zwei verdiente Zähler ergatterten und sich mit 3:3 Punkten einen ansprechenden Start in die neue Spielklasse verschafften. Goldene Zeiten also bei den "Goldmädchen", wie sie sich vereinsintern gerne bezeichnen? "Ich hoffe zumindest, dass dieser Sieg meiner Mannschaft genug Selbstvertrauen verschafft. Sie hat jetzt gesehen, dass sie es schaffen kann, die Klasse zu halten", dozierte Claudia Pfeiff zufrieden. Die kräftigen Schnitzer in der Abwehr, sie seien den Niedersachsen noch einmal verziehen, schließlich wirkten sie sich am Ende nicht mehr maßgeblich auf das Ergebnis aus. Auch wenn sie gegen einen im Rückraum erheblich geschwächten Gegner zu offensiv heraus getreten waren und den TSW damit mehrfach einladend durch die eigenen Reihen winkten. Vor allem die frühere Schwanewederin Tanja Krogemann, die dadurch zu 6/2 Treffern gegen ihre einstigen Mitstreiterinnen kam. Angst und bange sei Claudia Pfeiff daher mehrfach auf der Bank gewesen, wenn ihre Mannschaft wieder einmal einen komfortablen Vorsprung verspielte. "Da hatte ich manchmal kräftige Schweißflecken auf meinem Trikot." Zum Beispiel, als die Gastgeberinnen nach dem 18:10 von Iris Lüllmann (28.) nur noch mit drei Toren führten (21:18/40.). Zwei Tore von Katrin Klemm, die kurzfristig doch noch zum Team stieß (Co-Trainerin Katja Merten: "Dafür haben wir den Spielbericht noch einmal umgeschrieben") und der agilen Iris Lüllmann zum 24:18 besiegelten aber binnen kürzester Zeit das Woltmershauser Schicksal (44.). Was bei den Gastgeberinnen gut war? Der Kampfgeist und die beiden Torfrauen Janina Lehmann und Colette Speckels, die zusammen nicht nur drei Siebenmeter entschärften, "außerdem stimmte bei uns die Torfabrik in allen drei Spielen", bilanzierte Claudia Pfeiff. Derweil lief der Refrain "Wir feiern die ganze Nacht", in Dauerschleife über die Lautsprecher. Quelle Norddeutsche |
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Das Lied hat bei der HSG Schwanewede/Neuenkirchen Hit-Charakter - zumindest bei den Heimspielen: "Hey, das geht ab", dröhnte es nach dem 31:24 (18:11)-Heimsieg über den TS Woltmershausen aus den Lautsprechern, während die Oberliga-Hanballerinnen aus Schwanewede Spalier standen, sich laut johlend von ihrer Trainerin Claudia Pfeiff abklatschen ließen und danach zur Welle ansetzten.