| „Schwäne“-Damen starten mit 28:28-Remis gegen BV Garrel |
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Ja, was war denn das? 100 Zuschauer rieben sich in der Heideschule verwundert die Augen. Eine Minute vor Schluss hatten die Oberliga-Handballerinnen der HSG Schwanewede/Neuenkirchen in einem wahren Krimi gegen den haushohen Favoriten BV Garrel mit zwei Toren hinten gelegen, am Ende trotzten die „Schwäne“ dem Regionalliga-Rückzieher ein völlig überraschendes 28:28 (13:9) ab.
„Das ist doch geil, endlich starten wir mit einem Pluspunkt in die Oberliga“, strahlte Iris Lüllmann mit ihrem Team um die Wette und dachte dabei an die Oberliga-Saison vor zwei Jahren, als die „Goldmädchen“ die Reise mit nur zwölf Pluspunkten zurück in die Landesliga antreten mussten. Derweil tanzten ihre Mannschaftskameradinnen im Hintergrund, als wären sie gerade erst in diesem Moment wieder erneut in die Oberliga Nordsee aufgestiegen. Fakt ist: Wer ihre Oberliga-Heimpremiere nicht gesehen hatte, der hat was verpasst. Mit einer klasse Abwehrleistung, ungeheurem Kampfgeist und temporeichem Angriffsspiel straften die Gastgeberinnen alle Kritiker der schwachen Vorbereitungsphase Lügen – inklusive ihre Trainerin Claudia Pfeiff. „Das hätte ich nicht gedacht, dass sich meine Mannschaft hier derart stark präsentieren und einen Punkt holen würde.“ Der Reihe nach: Während Jan-Peter Lemke im HSG-Regieraum beim Einlaufen zunächst Mühe hatte, alle Schalter zum Licht ausknipsen zu finden, traf das auf die Gastgeberinnen gegen Garrel nicht zu. Ihre Abwehr stand, angespornt von der zentralen Spielerin Diane Meyer, kolossal, nach dem 10:9 (24.) setzten sich die „Schwäne“ durch die Treffer von Annika Bartels und Diane Meyer (2) zur Pause verdient auf vier Treffer ab. Erst als Garrels bis dahin weitestgehend kurz abgeschirmte Spielmacherin Ines Langkabel (13/3 Tore) auf halblinks wechselte, begann die HSG-Abwehr in ihren Grundfesten zu wackeln. Beim 22:21 (47.) hatten die Gäste den Spieß erstmals gedreht, beim 28:26 wollte schließlich keiner der HSG-Fans mehr einen Pfifferling auf sein Team setzen, da zuvor gerade Katrina Wessels und Diane Meyer mit zwei Siebenmetern an der BVG-Keeperin Steffi Aumann gescheitert waren. Doch es kam völlig anders: Claudia Pfeiff ging zur offenen Feldabwehr über, danach haute Iris Lüllmann 25 Sekunden vor Ultimo einen Tempogegenstoß zum 27:28 in die gegnerischen Maschen. Anstatt nun die „grüne“ Karte zu ziehen und damit Zeit zu schinden, ließ Garrels Coach Jörg Leyens das Spiel weiter laufen. Sein Team verlor daraufhin prompt den Ball, eine Sekunde vor Schluss bestrafte Babette Helmke das mit einem frechen Treffer von Rechtsaußen zum 28:28 – alles in allem mehr als verdient. Quelle Osterholzer Kreisblatt |
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Ja, was war denn das? 100 Zuschauer rieben sich in der Heideschule verwundert die Augen. Eine Minute vor Schluss hatten die Oberliga-Handballerinnen der HSG Schwanewede/Neuenkirchen in einem wahren Krimi gegen den haushohen Favoriten BV Garrel mit zwei Toren hinten gelegen, am Ende trotzten die „Schwäne“ dem Regionalliga-Rückzieher ein völlig überraschendes 28:28 (13:9) ab.