| Worpswede bezwingt den VSK II im Elfmeterschießen |
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Eigentlich war es genau der Stoff, aus dem die Träume eines Fußballtorwarts sind. Elfmeterschießen im Pokalspiel, den Strafstoß des Gegners abgewehrt, dann den entscheidenden Elfer selbst verwandelt und damit sein Team mit dem 10:9-Sieg (0:0 nach regulärer Spielzeit) in die nächste Runde geschossen.
So geschehen am Mittwochabend im Spiel in der zweiten Runde im Bezirkspokal zwischen dem FC Worpswede und dem VSK Osterholz-Scharmbeck II. Eigentlich die perfekte Fußballstory. Mit einem Worpsweder Matchwinner namens Till Augsburg. Aber nur eigentlich, denn was sich Sekunden nach der Entscheidung im Elfmeterduell auf dem Platz am Weyerberg abspielte, sorgte für allgemeines Kopfschütteln, für Unverständnis beim Sieger und Verlierer. Es stand 0:0 nach 90 Minuten, beim anschließenden Elfmeterschießen zeigten sich beide Teams dafür umso treffsicherer. Die ersten 18 Schützen hatten getroffen, es stand 9:9, ehe der VSK-Akteur Karsten Zimmermann an Till Augsburg scheiterte. Augsburg schnappte sich danach höchstselbst den Ball und verwandelte eiskalt. Noch ehe ihn seine Mannschaftskollegen hochleben lassen konnten, verhielt sich Augsburg wenig sportlich, indem er seinen Gegenüber Oliver Hans provozierte und dabei aus seiner ganz persönlichen Wertschätzung gegenüber seinem Ex-Verein keinen Hehl machte. Oliver Hans sprang auf die Provokation an, entgegnete wenig druckreife Worte, so sahen beide Keeper folgerichtig die Rote Karte. Damit wurden sowohl Till Augsburg als auch Oliver Hans zu den Verlierern der Partie. Beide Torhüter hatten im Spiel fehlerlose Leistungen gezeigt, vor allem Oliver Hans hatte glänzende Szenen gehabt, doch nun sind beide gesperrt - klassischer Fall von dumm gelaufen. Dieses Pokalspiel war schon ein schöner Vorgeschmack auf den heutigen Freitagabend, wenn sich an gleicher Stätte Worpswede und der VSK II im Punktspiel gegenüberstehen. Schon in der Pokalpartie schenkten sich beide Teams nichts, die Intensität war hoch, und dennoch dürfte es heute noch mehr zur Sache gehen. Vor allem Rolf Bornsiep sorgte als Abwehrchef dafür, dass die VSK-Defensivabteilung im ersten Abschnitt kaum etwas zuließ. Nach dem Seitenwechsel übernahm Worpswede das Kommando. Die Schützlinge von Trainer Malte Jaskosch hatten nun mehrere Chancen, die Entscheidung in der regulären Spielzeit herbeizuführen, doch Tobias Blumenthal, Marvin Mainz, Jan-Hendrik Kück, Stefan Schitz, Nesredin Kurnaz und Kapitän Tobias Dohr scheiterten am VSK-Torwart Oliver Hans oder zielten vorbei. Die beste Möglichkeit auf Seiten der Gäste ließ Marius Warnecke aus, der in Till Augsburg seinen Meister fand. Nach Spielschluss zeigte sich VSK-Trainer Matthias Ruländer mit der Vorstellung seiner Schützlinge alles andere als zufrieden: "Was wir im Mittelfeld abgeliefert haben, war eine einzige Katastrophe. Das war ein Gurkenspiel, das war nur Rumgehacke, das war nur Rumgebolze", schimpfte Ruländer direkt nach dem Elfmeterschießen - sicher auch gefrustet ob des unerfreulichen Finales. Malte Jaskosch rieb sich hingegen zufrieden die Hände. Er hatte arrivierte Kräfte wie André Lütjen oder Benno Böschen auf dem Nebenplatz trainieren lassen und trotzdem gewonnen - quasi das Vorspiel für die Partie heute, wenn es um Punkte geht. Quelle Osterholzer Kreisblatt |
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Eigentlich war es genau der Stoff, aus dem die Träume eines Fußballtorwarts sind. Elfmeterschießen im Pokalspiel, den Strafstoß des Gegners abgewehrt, dann den entscheidenden Elfer selbst verwandelt und damit sein Team mit dem 10:9-Sieg (0:0 nach regulärer Spielzeit) in die nächste Runde geschossen.