| Traum geplatzt: Werder kommt nicht |
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Aus, Schluss vorbei - der Traum vom großen Fußball-Highlight des Jahres im Kreis Osterholz ist ausgeträumt. Die Bundesligaprofis von Werder Bremen kommen nicht zum Eröffnungsspiel für das neue Stadion am Klosterholz nach Osterholz-Scharmbeck. Zumindest vorerst nicht. Am Dienstagabend wurde das Spiel in der ersten Hauptrunde im DFB-Pokal zwischen Union Berlin und Werder Bremen auf Sonntag, 2. August gelegt. Damit steht fest: Das für diesen Sonntag geplante Spiel des Oberligisten VSK Osterholz-Scharmbeck gegen Werder ist geplatzt.
Schade für den VSK, schade für die Fans aus dem Kreis Osterholz, der Auftritt des Pokalsiegers eine Woche vor dem Start in die neue Bundesligasaison wäre ein toller Rahmen für eine feierliche Einweihung des Stadions gewesen. "Ich weiß auch nicht warum, aber irgendwie hatte ich am Dienstagabend schon geahnt, dass es so kommen würde", sagte VSK-Trainer Günter Hermann. Gerade Günter Hermann hätte vermutlich besonders viel Spaß gehabt am Spiel des VSK gegen seinen Ex-Klub, bei dem er die besten Jahre seiner Karriere als Profifußballer verlebt hatte. So bleibt es dabei: Stadt und Verein haben ein schniekes neues Stadion, jetzt fehlt nur noch der passende Rahmen für die Einweihung der neuen Heimstätte des VSK. Eine andere Lösung ist laut VSK-Manager Hinni Breden derzeit nicht angedacht. Ein Eröffnungsspiel gegen einen anderen Bundesligisten steht nicht zur Debatte. Es soll Werder sein und niemand anderes - nicht zuletzt wegen der engen Kontakte zwischen beiden Klubs. Und jene Bande zwischen Grün-Weiß in der Hansestadt und Grün-Weiß in der Kreisstadt macht ein Werder-Gastspiel beim VSK vom finanziellen Aspekt her überhaupt erst denkbar. Das Thema Werder ist damit ad acta gelegt. Ähnliches gilt für die Personalplanungen für die kommende Saison. Nach den Abgängen der beiden Top-Torjäger Patrick Bärje (Wilhelmshaven) und Yasin Bilgin (FC Oberneuland) sehen nicht wenige Experten in der VSK-Offensive Handlungsbedarf. Unter anderem Manager Hinni Breden. Nicht aber der Chef persönlich, Günter Hermann vertraut dem vorhandenen Spielermaterial: "Es gibt keinen Grund, jetzt auf Teufel komm raus irgendjemanden zu holen. Wir müssen mit unseren jungen Leuten einfach Geduld haben, ich traue ihnen den Sprung zu." So zum Beispiel Torben Poppe, der aus der eigenen U 23 in den Oberligakader aufgerückt ist. "Torben ist heiß. Er hat abgespeckt. Er geht in die Zweikämpfe. Und Fußball spielen kann er auch, das hat er schon in der letzten Saison gezeigt", bricht Hermann für den hoch aufgeschossenen Stürmer. Manuel Weinrich scheint für die Spitze gesetzt zu sein, dahinter streiten sich Torben Poppe sowie die beiden Perspektivspieler Marco Ordenewitz und Daniel Mullert um einen Platz im Sturm. Gut möglich, dass noch ein weiterer Kandidat für die Offensive hinzukommt. Derzeit gehört Jascha Stern zum Trainingskader und wird auch mit ins Trainingslager nach Nordholz fahren. Der 18-Jährige spielte in der vorigen Saison mit Rot-Weiß Essen in der A-Junioren-Bundesliga. Stern kann noch ein weiteres Jahr bei den A-Junioren spielen. Beim VSK-Training hat der aus Bramsche stammende Jascha Stern jedenfalls einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Nicht zuletzt wegen des Cooper-Laufes, den die VSK-Akteure als Leistungstest zu absolvieren hatten. Der Jüngste lief ganz vorne weg, mit knapp 3200 Metern hatte Stern nach den zwölf Minuten die weiteste Strecke zurückgelegt. Dicht gefolgt übrigens von Mark Tietjen, dem zweiten Trainingsgast beim VSK. Der 19-Jährige spielte zuletzt bei den A-Junioren des VfB Oldenburg, wohnt in Bremen-Oslebshausen und wäre ein Kandidat für den Defensivbereich. Gut möglich, dass der VSK zumindest einen der beiden Youngster unter Vertrag nimmt. Weitere Aktivitäten auf dem Transfermarkt sind nach Auskunft von Günter Hermann und Hinni Breden derzeit nicht angedacht. Am heutigen Donnerstag startet der VSK ins Trainingslager nach Nordholz. Dort ist am morgigen Freitag ein Testspiel gegen den RSV Rehburg geplant - jenen RSV Rehburg, bei dem Günter Hermann als junger Steppke mit dem Fußball begann. Am Sonntag ist der VSK in Lemke zu Gast, ehe sich der neue VSK-Kader erstmalig den heimischen Fans bei der Bornreiher Sportwoche präsentieren wird. Quelle Osterholzer Kreisblatt |
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Aus, Schluss vorbei - der Traum vom großen Fußball-Highlight des Jahres im Kreis Osterholz ist ausgeträumt. Die Bundesligaprofis von Werder Bremen kommen nicht zum Eröffnungsspiel für das neue Stadion am Klosterholz nach Osterholz-Scharmbeck. Zumindest vorerst nicht. Am Dienstagabend wurde das Spiel in der ersten Hauptrunde im DFB-Pokal zwischen Union Berlin und Werder Bremen auf Sonntag, 2. August gelegt. Damit steht fest: Das für diesen Sonntag geplante Spiel des Oberligisten VSK Osterholz-Scharmbeck gegen Werder ist geplatzt.