| Werder-Gastspiel nimmt Konturen an |
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Jetzt hängt alles an den "Eisernen" von Union Berlin. Sollte sich der Zweitligaaufsteiger mit Werder Bremen einigen und die Partie in der ersten Runde im DFB-Pokal am Freitag (31. Juli) oder Sonnabend (1. August) austragen, dann stünde dem ganz großen Fußball-Highlight im Kreis Osterholz wohl nichts mehr im Wege: Dann würde der VSK Osterholz-Scharmbeck am Sonntag, 2. August, zum Einweihungsspiel für das Städtische Stadion keinen Geringeren als den amtierenden DFB-Pokalsieger Werder Bremen zu Gast haben.
"Ich muss sagen, ich bin gespannt wie ein Flitzebogen", umschrieb VSK-Manager Hinni Breden seine Gefühlslage. Breden berichtete von sehr angenehmen Gesprächen mit Werders Sportdirektor Klaus Allofs. Und von dessen fester Zusage, zum Eröffnungsspiel in die Kreisstadt zu reisen, sollte Werder seine Pokalpartie in Berlin am Freitag oder Sonnabend absolvieren. "Klaus Allofs meldet sich im Verlauf der Woche bei uns, dann wissen wir mehr. Sollte es mit dem Spiel gegen Werder klappen, wäre das natürlich eine Riesensache für uns", sagte Breden. Gespielt würde am Sonntagnachmittag, die Uhrzeit steht noch nicht fest. Das vorerst letzte Gastspiel der Werder-Profis in Osterholz-Scharmbeck liegt übrigens noch gar nicht so lange zurück: In der Saison 2005/2006 hatte der VSK den Presse-Supercup der Bremer Tageszeitungen AG gewonnen, der Preis für den Sieger war ein Gastspiel der Werder-Profis in der Kreisstadt. Am 19. September 2006 waren Diego, Mertesacker und Co. in Osterholz-Scharmbeck zu Gast. 4200 Zuschauer bekamen einen 9:0-Erfolg des Bundesligisten zu sehen, der vor allem im ersten Durchgang aufdrehte und bereits zur Pause nach fünf Treffern von Mohammed Zidan sowie Toren von Naldo (2) und Diego mit 8:0 führte. Für den Endstand sorgte Naldo mit seinem dritten Tor. Den Ehrentreffer für den VSK verpasste damals übrigens ausgerechnet ein Akteur, der mittlerweile im Scoutingbereich auf der Gehaltsliste von Werder Bremen steht: Peer Jaekel scheiterte mit einem Foulelfmeter an Andreas Reinke. Vor drei Jahren hatte der VSK das Werder-Gastspiel vom Verlag geschenkt bekommen, nun müsste der Verein im Falle eines Falles selbst für die Kosten aufkommen. Doch Breden vermeldet nicht ohne Stolz, dass die Finanzierung stehe. Sollten die Einnahmen aus Kartenverkauf und Catering nicht ausreichen, so liege für die dann noch aufzubringende Differenz eine Bürgschaft vor. Wer der stille Gönner sei, das ließ sich Breden allerdings nicht entlocken. Es ist also alles angerichtet, jetzt heißt es Daumen drücken, dass der Termin passt. So groß die Euphorie in Punkto Werder-Gastspiel in Osterholz-Scharmbeck auch ist, in einem ganz anderen Fall sitzt der Frust bei Hinni Breden ganz tief: Nachdem Yasin Bilgin dem VSK bereits die Zusage für die kommende Saison erteilt hatte, folgte nun die Kehrtwende: Bilgin wechselt zum Regionalligisten FC Oberneuland. Dieser unerwartete Abgang setzt den VSK unter Zugzwang. Bilgin weg, Patrick Bärje sehr wahrscheinlich weg, da verbleiben für den Sturm nur noch Manuel Weinrich sowie die beiden Nachwuchskräfte Marco Ordenewitz und Daniel Mullert. Bilgin (15 Tore) und Bärje (17) - das bedeutete immerhin 32 der insgesamt 84 VSK-Tore. "Ich kann nicht verneinen, dass mir wohler wäre, wenn wir noch einen erfahrenen Stürmer mehr hätten", räumte Breden ein. Kontakt zu einem neuen Mann für die Offensive bestünden derzeit nicht, sagte Breden. Auch die Personalie Sven Landwehr hat sich erledigt. Der so torgefährliche Goalgetter des FC Bremerhaven (40 Tore in 26 Spielen) will sich nach seinem Ermüdungsbruch an einem Wirbel zunächst bei seinem Stammverein Blumenthaler SV wieder fit machen. Derweil wies Breden darauf hin, dass auch in den kommenden Wochen noch mit viel Bewegung auf dem Spielermarkt zu rechnen sei. Und Günter Hermann ist ohnehin immer dafür gut, noch irgendeinen Trumpf aus dem Hut zu zaubern. Derzeit weilt der VSK-Coach übrigens im Rahmen der Fußball-Schule auf Mallorca. Im Falle des abwanderungswilligen Patrick Bärje scheint allerdings das letzte Wort noch nicht gesprochen zu sein. Der Wechsel zum VfB Oldenburg ist geplatzt, nachdem der VfB den Aufstieg in die Regionalliga verpasst hatte. Auch der zwischenzeitliche Kontakt zum Magdeburger SV ist dem Vernehmen nach abgerissen. Derzeit wird Bärje mit dem Drittligisten SV Wilhelmshaven in Verbindung gebracht. Sollte sich auch diese Option zerschlagen, ist nicht auszuschließen, dass der VSK seinen erfolgreichsten Torschützen doch noch behält. In trockenen Tüchern ist hingegen eine andere Personalie, die dem VSK im Defensivbereich neue Möglichkeiten eröffnet: Dirk Dittrich gehörte zum erweiterten Kader des Drittligaabsteigers Stuttgarter Kickers und wechselt nun zum VSK. Der 23-Jährige kam allerdings über eine Reservistenrolle bei den Kickers nicht hinaus. "Uns wird er auf alle Fälle weiterhelfen", sagte Hinni Breden. Dittrich gilt als gelernter Innenverteidiger. Der Kontakt kam übrigens über die beiden VSK-Akteure Peer Jaekel und Jorit Löhr zustande. Dittrich weilte genau wie Jaekel und Löhr für ein Jahr zum Fußball-Stipendium in den USA, der Rest ergab sich fast von allein. Quelle Osterholzer Kreisblatt |
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Jetzt hängt alles an den "Eisernen" von Union Berlin. Sollte sich der Zweitligaaufsteiger mit Werder Bremen einigen und die Partie in der ersten Runde im DFB-Pokal am Freitag (31. Juli) oder Sonnabend (1. August) austragen, dann stünde dem ganz großen Fußball-Highlight im Kreis Osterholz wohl nichts mehr im Wege: Dann würde der VSK Osterholz-Scharmbeck am Sonntag, 2. August, zum Einweihungsspiel für das Städtische Stadion keinen Geringeren als den amtierenden DFB-Pokalsieger Werder Bremen zu Gast haben.