Ein spätes Eigentor des Gegners muss in Maschen helfen PDF Drucken E-Mail
lokalsportEin Eigentor der Gastgeber in der 87. Minute musste dem VSK Osterholz-Scharmbeck gegen den VfL Maschen reichen, um auch beim bisherigen Vorletzten in der Fußball-Oberliga Niedersachsen Ost als 1:0 (0:0)-Sieger vom (sehr holprigen) Platz zu gehen. Der Maschener Erik Gippner hatte den Ball nach Flanke von Patrick Bärje kurz vor dem Ende der Begegnung in die eigenen Maschen abgelenkt, der VfL-Keeper - der sich eigentlich mit einer starken Leistung auszeichnete - hatte keine Chance mehr.

Und dabei hatte VSK-Trainer Günter Hermann eigens mit vier Stürmern spielen lassen. Manuel Weinrich, Patrick Bärje, Yasin Bilgin und Marius Warnecke aus der A-Jugend erarbeiteten sich vorne dann auch Chance auf Chance. "Wir haben Torszenen für zwei Spiele gehabt", sagte Coach Hermann - nur getroffen hat eben niemand aus dem VSK-Ensemble.

Für VSK-Manager Hinni Breden lag es aber auch an der Einstellung, an dem Wie dieses eigentlich missratenen 90-Minuten-Auftritts. In der ersten halben Stunde nämlich lief gar nichts beim VSK, dann eröffnete Patrick Bärje die Zeit der Riesenmöglichkeiten. Aber er selbst scheiterte (30.), ebenso wie vor der Pause Yasin Bilgin und Dennis Votava, dessen Schuss abgeblockt wurde.

Solch ein Auftritt macht einen Gegner auch schon mal stark, doch auch im zweiten Durchgang bestand für das (dieses Mal - in Absprache mit Stammkeeper Björn Müller - von Daniel Reck gehütete) VSK-Tor keine Gefahr. Hinzu kam, dass der VSK von der 43. Minute an auf Julian Stroppel verzichten musste, der mit seinem Gegenspieler so unglücklich am Kopf zusammengestoßen war, dass er sogar ins Krankenhaus eingeliefert werden musste.

Angesichts der Chancenhäufung war VSK-Coach Hermann letztlich auch mit einem Eigentor des Gegners zufrieden. "Letztlich geht der Sieg in Ordnung", sagte er, Manager Breden wollte die magere Höhe des Erfolges dann auch nicht überbewerten ("Es gibt solche Spiele"), forderte von einem Tabellenzweiten aber eben doch ein wenig mehr Engagement. Breden gab jedoch zu, vielleicht seien die Erwartungen nach der Superserie, die der VSK zuletzt hingelegt habe, auch entsprechend hoch.

Ein Spiel der besseren Art können die Grün-Weißen nun am Sonnabend gegen den SV Blau-Weiß Bornreihe zeigen. "Wir freuen uns auf dieses Kreisderby", fügte Breden an, nicht ohne noch einmal auf die aus seiner Sicht magere Leistung am gestrigen Nachmittag einzugehen: "Gegen Bornreihe müssen wir uns schon ein Stück weit mehr ins Zeug legen".

Quelle Osterholzer Kreisblatt
 

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