| Der eingewechselte Yasin Bilgin macht spät alles klar |
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Ein Torfestival wie beim 7:1-Hinspielsieg bei der FT Braunschweig wurde es gestern zwar nicht, aber immerhin setzte sich der VSK Osterholz-Scharmbeck auf dem Platz in Pennigbüttel verdient mit 2:0 (0:0) durch und bleibt dadurch Vierter in der Fußball-Oberliga Niedersachsen Ost."Wir haben uns schwer getan", räumte VSK-Trainer Günter Hermann ein und fuhr fort: "Wir waren aber die aktivere und effektivere Mannschaft. Wichtig war mir, dass wir zu Null gespielt haben." Björn Müller im VSK-Tor wurde nicht einmal ernsthaft geprüft. Was für die wiederum gute Abwehrleistung der Gastgeber sprach, andererseits auch die Harmlosigkeit der Braunschweiger im Angriff dokumentierte. Mit seiner Offensive konnte Coach Hermann nur bedingt zufrieden sein. Das 1:0 (55.) ließ lange auf sich warten. Sascha Jütting, von Hermann Mitte der ersten Halbzeit bereits als dritte Spitze nach vorn beordert, erzielte es auf Vorlage von Manuel Weinrich. Kurz zuvor hatte Patrick Bärje eine Riesenmöglichkeit vergeben, als er - der FT-Keeper war bereits ausgeschaltet - freistehend und aus kurzer Distanz neben das leere Tor zielte. Nach Wiederbeginn hatte der VSK seine Offensivbemühungen spürbar verstärkt. Die Einwechslung von Yasin Bilgin, der gleich mit seiner ersten Aktion, einem Freistoß, den Braunschweiger Torwart prüfte, wirkte sich belebend aus. Wirklich bezahlt machte sich der Wechsel aber erst spät. Bilgin bewies Können und Abgeklärtheit, als er nach einem steilen Zuspiel aus dem Mittelfeld allein aufs Braunschweiger Tor zumarschierte und beim 2:0 (89.) dem Gästetorwart keine Abwehrmöglichkeit ließ. VSK-Trainer Günter Hermann nahm den Treffer erfreut und erleichtert zur Kenntnis, sagte aber auch im Hinblick auf Bilgins Chancen für einen Startelf-Einsatz: "Bei Yasin steckt mehr drin. Er muss sich aber jedes Mal neu beweisen." Hatten die Südniedersachsen in der ersten Halbzeit weitgehend gut ihren Abwehrverbund organisiert und nur wenige gefährliche Situationen des Gegners zugelassen, so kamen sie nach Wiederbeginn nur selten über die Mittellinie hinaus. "Meine Spieler gehen alle auf dem Zahnfleisch", beklagte FT-Trainer Uwe Walter die personellen Engpässe in seinem Team. Immerhin lobte er dessen konzentrierte Leistung in den ersten 45 Minuten. Mit der Niederlage fand er sich ebenfalls ab: "Auch wenn wir gerne einen Punkt erobert hätten." Mitte der ersten Halbzeit gab es eine Freistoßszene, die einige der Zuschauer auf der Holztribüne ans Pokalspiel zwei Tage zuvor gegen Goslar erinnerte: "Wenn das mal nicht wie beim 0:1 in Celle wird." Doch Braunschweigs Marvin Luczkiewicz traf, anders als Goslars Peter Endres, daneben. Quelle Osterholzer Kreisblatt |
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Ein Torfestival wie beim 7:1-Hinspielsieg bei der FT Braunschweig wurde es gestern zwar nicht, aber immerhin setzte sich der VSK Osterholz-Scharmbeck auf dem Platz in Pennigbüttel verdient mit 2:0 (0:0) durch und bleibt dadurch Vierter in der Fußball-Oberliga Niedersachsen Ost.