( Schwanewede ) Krimi im Duell der Aufsteiger PDF Drucken E-Mail
lokalsportEs war ein echter Krimi, den die Verbandsliga-Handballer der HSG Schwanewede/Neuenkirchen und die der TS Hoykenkamp den Zuschauern präsentierten. Dabei gewannen die Gastgeber das Duell zweier Aufsteiger hauchdünn mit 30:29 (17:15). Das Spiel war immer eng, beide Mannschaften schenkten sich nichts.

Am Ende entschied die personell größer besetzte Bank über den Sieg, denn die Gäste aus Hoykenkamp waren nur mit elf Spielern angetreten. Bis zur 53. Minute konnte sich kein Team mit mehr als zwei Toren absetzen. Dabei hatten beide Mannschaften durchaus Chancen, sich klarere Vorsprünge zu erspielen, nutzten diese aber nicht. Entweder verhinderten die auf beiden Seiten guten Torhüter die möglichen Treffer, oder aber die Angreifer leisteten sich im Abschluss eklatante Schwächen.

"Im Prinzip haben wir fünf schwache Minuten gehabt, die uns um ein besseres Ergebnis gebracht haben. Ein Unentschieden wäre gerechter gewesen", bilanzierte der Hoykenkamper Coach Torsten Stürenberg. In der Tat, denn sein Team musste mit ansehen, wie die "Schwäne" nach dem 24:24 (50.) auf 28:24 (55.) davonzogen. Fortan deckte Hoykenkamp offensiv eins gegen eins, was aber auch Lücken für die Angriffe der Gastgeber zur Folge hatte. Die kamen schließlich zum Erfolg, weil frische Kräfte wie Rafael Dollowski, Syver Theuerholz und Mirko Ahrens, die ihre größeren Spielanteile erst im zweiten Abschnitt hatten, mit viel Schwung und Elan einige sehenswerte Treffer erzielten.

Auf der Gegenseite narrte insbesondere Martin Wessels die Schwaneweder Abwehr ein ums andere Mal. Gegen den manchmal recht ungestüm agierenden Nico Skormachowitsch stand die Abwehr der HSG recht gut. Ein Problem hatten die Gastgeber aber im Prinzip über die gesamte Spielzeit: Die offensive 3:2:1-Deckung der Turnerschaft behagte ihnen überhaupt nicht. "Ich versuche ständig, von außen einzulaufen, aber es klappt nicht", ärgerte Dennis Bolz sich schon zur Pause. Er blieb aber auch danach ohne einen Treffer aus dem Spiel heraus.

"Ich habe nach den zuletzt nicht überzeugenden Leistungen einen Sieg gefordert. Diesen Auftrag hat die Mannschaft erfüllt. Gegen die offensive Deckung hatten wir es schwer. Mein Team hat umgesetzt, was wir besprochen haben. Insofern bin ich zufrieden", resümierte HSG-Spielertrainer Michael Wallrabe.

Quelle Osterholzer Kreisblatt
 

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren