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Hilde Seipp (* 28. Oktober 1909 in Berlin; † 4. November 1999 in
Lilienthal bei Bremen) war eine deutsche Bühnen- und Filmschauspielerin
und Sängerin.
Hilde Seipp war die Tochter des Werkmeisters Wilhelm Seipp und dessen
Frau Alma. Sie heiratete am 22. Mai 1937 in Berlin Jürgen Claus Eugen
von Alten (1903 - 1994, Schauspieler, Drehbuchautor und Filmregisseur).
Zu Beginn ihrer Karriere sang Hilde Seipp in Musikrevuen im Berlin der
1930er Jahre. In der Revue Ein Kuß reist um die Welt mit Rudolf Platte
und Aribert Mog nach der Musik von Josef Rixner verzeichnete sie einen
ersten großen Erfolg. Sie lieh in dieser Zeit auch anderen
Schauspielerinnen ihre Stimme in den Tonfilmen, so auch Pola Negri 1935
im Film „Mazurka“. Peter Kreuder engagierte die Seipp, die damals im
Berliner Opernchor sang, um die hohen Töne der Lieder "Ich spür in mir
" und "Mazurka" für die Negri zu singen. Obwohl das nicht publik
gemacht und auch nicht in den Filmrezensioenn erwähnt wurde, machte ihr
Name in der Musikbranche die Runde. Dabei kam sie mit dem Filmgeschäft
in Kontakt und erhielt nun auch Engagements als Schauspielerin.
In dem Streifen Togger (1937) mit Paul Hartmann und Renate Müller
lernte sie ihren Mann kennen. Nach Heimweh (1937) mit Gustav Knuth und
Carsta Löck unter der Regie ihres Ehemannes war sie dann einem breiten
Publikum bekannt.
Nach dem Krieg trat sie nur noch in wenigen Filmen auf.
Musiktitel (Auswahl)
- Nachts, ging das Telefon
- Ich bin in das Leben verliebt
- Einst hast du geweint über mich (mit dem Rudi Schuricke-Terzett)
- Sag, was du denkst, sag was du träumst (mit Ivan Petrovich)
- Vor mir war eine
- Heimweh
- Das grosse Glück gesucht
Filme (Auswahl)
- Die Sterne lügen nicht (1950)
- Es lebe die Liebe (1944)
- Johann (1943)
- Wer bist Du? (1938)
- Der Biberpelz (1937)
- Heimweh (1937)
- Togger (1937)
- Das Frauenparadies (1936)
- Guten Abend, gute Nacht (1936)
- Mazurka (1935) nur die Stimme
Quelle dieser Informationen: www.wikipedia.de
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