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( Osterholz-Scharmbeck ) Einfamilienwohnhaus nach Großbrand unbewohnbar |
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Ein Feuer auf einem landwirtschaftlichem Anwesen an der Westerbecker Straße hat am Sonnabendvormittag einen Schaden von mindestens 250.000 Euro verursacht. Trotz Großaufgebotes der Freiwilligen Feuerwehren aus Osterholz-Scharmbeck, Pennigbüttel und Scharmbeckstotel mit über 70 Helfern griffen die Flammen auch auf ein angrenzendes Stallgebäude über. Menschen kamen bei dem Brand zum Glück nicht zu Schaden.
Die beiden Bewohner des Einfamilienwohnhauses, ein 67-jähriger gehbehinderter Mann und seine gleichaltrige Frau, konnten rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden, nachdem Nachbarn das Feuer gegen 11 Uhr morgens entdeckt hatten. Da ihr Haus durch Brand- und Löschwassereinwirkung bis auf weiteres unbewohnbar geworden ist, kamen sie vorübergehend bei Verwandten unter. Als Brandursache vermutet die Polizei nach ihren ersten Ermittlungen einen technischen Defekt in der Stromversorgung des Hauses, die nach einem Blitzschlag in der Nacht vorübergehend ausgefallen war. Noch kurz vor Ausbruch des Brandes hatte ein Elektriker versucht, die Stromversorgung wieder herzustellen. Dies gelang nur teilweise. Er hatte den Hof noch nicht verlassen, als das Feuer auf dem Spitzboden des Einfamilienwohnhauses ausbrach. Von dort aus breiteten sich die Flammen weiter aus. Auch das erste Obergeschoss des in den 50er Jahren erbauten Gebäudes brannte komplett aus, das Erdgeschoss wurde durch Löschwassereinwirkung in Mitleidenschaft gezogen. Auch ein angrenzendes Stallgebäude fing Feuer. Um alle Glutnester richtig ablöschen zu können, musste ein Teil der Dacheindeckung aufgenommen werden. Dabei leistete die Drehleiter der Schwerpunktfeuerwehr aus Osterholz-Scharmbeck wertvolle Hilfe. Zum Schutz der Einsatzkräfte war auch ein Rettungswagen des DRK vor Ort.
Quelle Polizei Verden/Osterholz |