Gemeinde Worpswede PDF Drucken E-Mail

Gemeindeverwaltung
Bauernreihe 1
27726 Worpswede
Tel: 04 79 2 / 312 0
Fax: 04 79 2 / 312 39

Web: www.gemeinde-worpswede.de

Öffentliche Einrichtungen und Adressen in der Gemeinde Worpswede


Polizeistation
Bauernreihe 1
27726 Worpswede
Tel. 04 79 2 / 31 2 0
Fax. 04 79 2 / 31 23 9

Schulen 

Grundschule Worpswede
Im Rusch 2
27726 Worpswede
Tel: 0 47 92 / 95 51 8-10
Haupt- und Realschule Worpswede
Im Rusch 2
27726 Worpswede
Tel: 0 47 92 / 95 51 8-11

Kindergärten/Spielkreise


Kinderspielkreis Südwede
Südweder Str. 24
27726 Worpswede
Tel: 04 79 2 / 73 32
Kinderspielkreis Mevenstedt
Möwenstr. 22
27726 Worpswede
Tel: 04 79 2 / 64 9
Kindergarten Hüttenbusch
Schulstraße 9
27726 Worpswede
Tel: 04 79 4 / 37 8
DRK Kindergarten Neu Sankt Jürgen
Dorfstr. 15
27726 Worpswede
Tel: 04 79 2 / 78 31
Ev.-luth. Kindergarten
An der Kirche 9
27726 Worpswede
Tel: 04 79 2 / 25 05
Kindergarten SOS-Kinderdorf
Weyerdeelen 4
27726 Worpswede
Tel: 04 79 2 / 93 32 18
DRK Kindergarten und Hort
Auf der Wurth 4
27726 Worpswede
Tel: 04 79 2 / 20 34
Kinderhaus Worpswede
(Integrationskindergarten)
Findorffstr. 16
27726 Worpswede
Tel: 04 79 2 / 27 28

Geschichte

 

  • 1218 Erste urkundliche Erwähnung.
  • 1627 Worpswede wird von den katholischen kaiserlichen Truppen zu Erzstift Bremen regiert.
  • 1630 Worpswede wird von Schweden regiert.
  • 1648 Worpswede wird an Friedrich von Hessen-Eschwege abgetreten.
  • ab ca. 1750 Kolonisierung durch Jürgen Christian Findorff, Beginn der Trockenlegung und Abbau des umliegenden Moores.
  • 1889 Gründung der Künstlerkolonie Worpswede.
  • 1. März 1974 Eingemeindung von sieben ehemals selbständigen Gemeinden.


Als offizieller Erholungsort und Standort einer Vielzahl von Kultureinrichtungen und Galerien ist Worpswede gleichsam attraktiv für Künstler wie Touristen.

Sehenswürdigkeiten


Niedersachsenstein

Der am Weyerberg gelegene Niedersachsenstein, ein 18 m hohes ziegelsteinernes Monument, sieht von weitem aus wie ein Adler und erinnert an die im Ersten Weltkrieg gefallenen Soldaten aus der Region. Er wurde 1922 nach einem Entwurf des Architekten Bernhard Hoetger, der auch die Böttcherstraße in Bremen gestaltete, fertiggestellt und ist als einzige expressionistische Großplastik Deutschlands von besonderer kunsthistorischer Bedeutung. Da die Errichtung des Niedersachsensteins in einer Zeit großer Armut und Lebensmittelknappheit erfolgte, war sie seinerzeit umstritten, ebenso wie heute wegen der ursprünglich zugedachten Funktion als Siegesdenkmal.

Barkenhoff
Der Barkenhoff – ursprünglich ein Worpsweder Bauernhof – wurde im Jahre 1895 vom Künstler Heinrich Vogeler gekauft und innerhalb weniger Jahre zu einem beeindruckenden Gebäude des Jugendstils umgebaut.

Alsbald wurde er zum Mittelpunkt der Worpsweder Künstlerbewegung und somit der gesamten „Künstlerkolonie Worpswede“. Nach dem Ersten Weltkrieg diente der Barkenhoff als Kommune und Arbeitsschule, danach als ein Kinderheim der Roten Hilfe.

Unter den zahlreichen Besuchern war Sonja Marchlewska, Tochter des polnischen Marxisten Julian Marchlewski, ein Freund und Mitarbeiter Rosa Luxemburgs und ein Vertrauter Lenins. J. Marchlewski war auch Rektor der Kommunistischen Universität der Nationalen Minderheiten in Moskau und Gründer der Internationalen Roten Hilfe. Er überredete Vogeler, den Barkenhoff der Roten Hilfe zu übereignen. Die Rote Hilfe wurde, ab 1923 nur passives aber förderndes Mitglied der Arbeitsschule Barkenhoff e.V.; die Arbeitsschule Barkenhoff e.V. wurde am 10.November 1921 vom Amtsgericht Lilienthal anerkannt. Im Juli 1925 wird der Verein Arbeitsschule endgültig aufgelöst. Der Barkenhoff blieb ein Kinderheim bis 1932. In den Folgejahren verfiel der Hof und wurde an die öffentliche Hand übergeben. Restauriert dient er heute als Museum und als Werkstatt und Atelier der zumeist internationalen Stipendiaten der Barkenhoff Stiftung. Im Jahre 2003/04 erfuhr der Hof eine grundlegende Renovierung.

Bonze des Humors
Der Bonze des Humors ist eine lachende Buddha-Statue, die auf dem Gelände des Parkplatzes beim „Kaffee Worpswede“ (Kaffee Verrückt) steht. Das steinerne Monument wurde – wie das Café und der Niedersachsenstein – von Bernhard Hoetger entworfen.

Kaffee Worpswede
Das Kaffee Worpswede ist ein expressionistischer Backsteinbau am Fuße des Weyerbergs und dient seit dem Jahre 1925 als Café und Restaurant. Bis in die 70er Jahre war dem Cafe auch noch ein Hotel angeschlossen. Es wird im Volksmund auch Kaffee Verrückt genannt, weil der Architekt, Baumeister und Künstler Bernhard Hoetger anfing, ein Haus ohne vernünftige Bauzeichnungen und ohne rechte Winkel zu bauen - als die Worpsweder dieses sahen, meinten sie "dei is verrückt, de Kerl" - und seitdem besteht der Spitzname für dieses schöne Objekt. Ursprünglich bot Hoetger, der für dieses Projekt geschätzte 100.000 Reichsmark aufbrachte, hier seine eigenen kreativen Schöpfungen an. Heute ist das Kaffee Worpswede überregional bekannt.

Kaufhaus Stolte
Das Kaufhaus-Stolte ist mit einer fast 200-jährigen Tradition wohl das älteste Geschäft im Dorf. Der Familie Stolte, insbesondere Mimi Stolte, ist es zu verdanken, dass Worpswede vom unbedeutenden Moordorf zur weltbekannten Künstlerkolonie aufstieg.

Mimi Stolte lud 1884 den Kunststudenten Fritz Mackensen in ihr Elternhaus ein. Dort lebte er einige Zeit und kam später mit seinen Freunden in das Moordorf zurück, um sich dauerhaft dort niederzulassen.

Käseglocke

Der kuppelförmige Bau auf dem Weyerberg wurde 1926 nach den Plänen vom Architekten Bruno Taut vom Schriftsteller Edwin Koenemann erbaut. Die Käseglocke besteht komplett aus Holz, steht heute unter Denkmalschutz und wurde in den letzten Jahren komplett renoviert. Die Namensgebung beruht auf der ungewöhnlichen Iglu-Form des Gebäudes.

Bahnhof Worpswede
Das Bahnhofsgebäude an der Eisenbahnstrecke Bremervörde–Osterholz-Scharmbeck (Moorexpress) wurde 1910 von Heinrich Vogeler im Jugendstil entworfen und gebaut. Vogeler entwarf nicht nur den Bau, sondern auch die komplette Inneneinrichtung (Möbel, Kunstwerke und Malereien). Im Jahre 1978 wurde der Bahnhof Worpswede grundlegend renoviert und in seinen Ursprungszustand zurückversetzt. Er beherbergt heute ein Restaurant.

Quelle dieser Informationen: www.wikipedia.de