DER LANDKREIS OSTERHOLZ



Der Landkreis Osterholz

Kreisverwaltung Osterholz
Osterholzer Str. 23
27711 Osterholz-Scharmbeck
Tel. 04 79 1 / 93 0 0
Fax. 04 79 1 / 93 0 358
Web: www.landkreis-osterholz.de

 

Geografie
Der Norden und Westen des Landkreises wird von der Osterholzer Geest geprägt, der Osten gehört zur Niederung von Hamme und Wümme mit dem großenteils seit dem 18. Jh. kultivierten Teufelsmoor. Im äußersten Westen ersteckt sich der Lankreis mit der Osterstader Marsch bis an die Weser.

Partnerschaften
Seit April 2006 besteht eine Partnerschaft mit dem polnischen Landkreis Kwidzyn. Beide Kreise haben über das EU-Projekt „Baltic Rural Broadband“ Verbindung aufgenommen, das sich mit dem Ausbau der Breitbandtechnologie im ländlichen Raum befasst. In Kwidzyn leben auf rund 834 km² etwa 80.200 Einwohner, davon etwa die Hälfte in der gleichnamigen Stadt.

Verkehr

Straße:
Durch das Kreisgebiet verläuft in Süd-Nord-Richtung die Autobahn A 27 von Walsrode über Bremen, Ritterhude und Schwanewede nach Bremerhaven und Cuxhaven.

Eisenbahn:
Ritterhude, Osterholz-Scharmbeck, Lübberstedt und Hambergen liegen an der von Süden nach Norden verlaufenden Eisenbahnstrecke von Bremen nach Bremerhaven.
In Osterholz-Scharmbeck zweigt in Richtung Worpswede, Bremervörde und Stade eine von den Eisenbahnen und Verkehrsbetrieben Elbe-Weser betriebene Bahnstrecke mit zur Zeit nur touristischer Nutzung ab, der sogenannte Moorexpress.
Für Lilienthal ist in nächster Zukunft die Anbindung an das Bremer Straßenbahnnetz beabsichtigt, indem die Linie 4 über den bisherigen Endpunkt Borgfeld hinaus verlängert werden soll.

Geschichte
Der Landkreis hat seinen Namen Osterholz dem ehemaligen Kloster (1184-1650) in der Kreisstadt zu verdanken, dessen Basilika als Klosterkirche St. Marien erhalten ist.
Der Landkreis Osterholz selbst wurde 1885 aus den ehemals hannoverschen Ämtern Osterholz und Lilienthal gebildet. 1931 wurde der aufgelöste ehemalige Kreis Blumenthal eingemeindet.
1939 musste der Landkreis einen Teil der ‘gewonnenen’ Gemeinden (Aumund, Blumenthal, Farge, Grohn, Lesum und Schönebeck) an die Stadt Bremen abgeben.
Anlässlich der niedersächsischen Kreisreform in den 1970er Jahren wurde das Kreisgebiet nur unwesentlich verändert. Unter anderem kam die Weserinsel Harriersand vom Landkreis Wesermarsch an den Kreis Osterholz.
In den 1980er Jahren wurden die Ortschaften Wilstedter Moor und Tarmstedter Moor aus dem Landkreis Rotenburg (Wümme) eingemeindet.

Religion
Traditionell ist das Gebiet des heutigen Landkreises Osterholz evangelisch-lutherisch geprägt. Die Gemeinden gehören zur Landeskirche Hannover. Insbesondere nach dem Krieg haben sich durch Zuzug vieler Heimatvertriebener, Gastarbeiter aus Südeuropa und Aussiedler aus Ostmittel- und Osteuropa große katholische Gemeinden gebildet, die zum Bistum Hildesheim gehören. Durch die hohe Zahl der Kirchenaustritte sind beide großen christlichen Kirchen Umstrukturierungsprozessen unterworfen. Ferner leben im Kreisgebiet Angehörige von Freikirchen, Zeugen Jehovas, Juden sowie Muslime

Städte und Gemeinden
(Einwohnerzahlen vom 30. Juni 2005)

Einheitsgemeinden

  • Grasberg (7.684)
  • Lilienthal (18.220)
  • Osterholz-Scharmbeck, Stadt, Selbständige Gemeinde (31.055)
  • Ritterhude (14.307)
  • Schwanewede (19.950)
  • Worpswede (9.481)

Samtgemeinde mit ihren Mitgliedsgemeinden:

  • Samtgemeinde Hambergen (12.037)
  • Axstedt (1.159)
  • Hambergen (5.593) (Verwaltungssitz)
  • Holste (1.378)
  • Lübberstedt (740)
  • Vollersode (3.167)

Quelle dieser Informationen: www.wikipedia.de


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