Wie wird ein Strandkorb hergestellt?

nordlichtpost-strandkorbNordsee und Strandkorb – beides gehört gewiss zusammen und der Korb ist aus Norddeutschland und von den Küsten nicht mehr wegzudenken.

Er ist bekannt dafür, seinen Benutzer vor Wind und Wetter zu schützen, aber: Wer hat ihn eigentlich erfunden, wie sah er ursprünglich aus und auf welche Weise wird er hergestellt?

Elfriede von Maltzahn, eine ältere Dame und Sommergast in Warnemünde, litt an Rheuma und wünschte sich für den Strand ein gemütliches Sitzmöbel. Der Hof-Korbmachermeister Wilhelm Bartelmann aus Rostock nahm sich diesem Wunsch an und fertigte im Jahr 1882 ein einsitziges Möbelstück aus Weiden- und Rohrgeflecht, welches er mit einer Markise bespannte: Der Prototyp des heutigen Strandkorbes war geboren.

Der Strandkorb und seien Herstellung

Strandkorbmanufakturen produzieren heute deutschlandweit jährlich etwa 3.000 Stück. Pro Korb werden zwischen acht und zehn Stunden Arbeitszeit benötigt. Auch wenn einige vorgefertigte Einzelteile zum Einsatz kommen, bleibt die Herstellung eines Strandkorbes Handarbeit. Viele verschiedene Arbeitsschritte sind nötig, bis der Korb die Endkontrolle durchlaufen kann.

Begonnen wird damit, dass in der Tischlerei alle Rahmen- und Kleinteile aus Holz durch Sägen, Fräsen, Bohren, Hobeln und Schleifen bearbeitet werden, um sie anschließend zusammen zu fügen. In einem nächsten Schritt werden alle so gefertigten Teile durch den Prozess des Tauchens wetterfest beschichtet. In der Schlosserei erfolgt anschließend das Fertigen aller metallenen Teile, wie beispielsweise der Beschläge.

Der Hauptaufwand liegt jedoch in der Flechterei. Noch heute ist dieser Prozess reine Handarbeit und fordert entsprechendes handwerkliches Geschick. Für einen Korb werden dabei etwa 500 Meter Band verarbeitet. Bestand das Geflecht früher aus Weide, werden heute Kunststoffbänder verflochten.
Der vorletzte Arbeitsschritt wird in der Polsterei erbracht. Hier werden Markisenstoffe zugeschnitten und genäht, Sitz- und Fußablageflächen gepolstert und die Seitenteile des Korbes bezogen. Zum Schluss werden alle Einzelteile miteinander verbunden.

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Der Handel mit CFD’s – worauf zu achten ist

Der Handel mit CFD`s (steht für: Contract for Difference), auch als Differenzkontrakte bezeichnet, ist für die Trader eine attraktive Form und ideale Alternative zum herkömmlichen Aktienhandel. Aufgrund des recht simplen Konstrukts dieser Handelsform, ist diese auch für Einsteiger optimal geeignet. Doch insbesondere Newcomer auf diesem Gebiet ist es dringend zu empfehlen, sich bereits vorab mit wissenswerten und nützlichen Hintergrundinformationen versorgen. Das Traden mit CFD´s ist eine hochspekulative Angelegenheit, die ohne das notwendige Know How auch den Totalverlust des eigenen Kapitals bedeuten kann. Sobald man sich bewusst ist, dass mit den hohen Chancen auf lukrative Gewinne auch das Risiko ansteigt, ist der erste Schritt in die richtige Richtung bereits vorgenommen worden.

Das Prinzip des CFD Handel

Vereinfacht lässt sich der Handel mit Differenzkontrakten mit einer „Wette“ auf fallende oder steigende Kurse des Basiswertes eines Finanzprodukts umschreiben. Man besitzt also die Möglichkeit zu kaufen, sofern man der Ansicht ist, dass die Marktpreise eines ausgewählten Finanzprodukts steigen werden. (Long Position). Zum anderen verkauft man sein Derivat, sofern man der Meinung ist, dass dessen Wert fallen wird. (Short Position).

Liegt man mit seiner Aussage richtig, so ergibt sich aus der Differenz des Grundwertes des Handelsguts der Ertrag. Entscheidet sich jedoch der Markt gegen die getroffene Entscheidung, so verliert man seinen Einsatz.

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Der Fußballgott trägt die Raute auf der Brust

Der VfL Wolfsburg war der erfolgreichste Nord-Klub in der vergangenen Saison. Vize-Meister und damit sichere Champions League Teilnahme, Pokalsieger und offensichtlich der neue Bayern Jäger Nummer eins.

Der SV Werder Bremen hat nach einer katastrophalen Hinrunde in diesem Jahr die Kurve mit dem neuen Trainer Viktor Skripnik noch gekratzt und hatte sogar bis zum letzten Spieltag die Chance die internationalen Plätze noch zu erreichen, was sie dann letztendlich doch nicht geschafft haben.

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Äpfel und der Kosmos Elbe – Eine herbstliche Reise in die Urlaubsregion Altes Land am Elbstrom

Elbe im Norden Deutschlands
Der Hafen der Hansestadt Stade mit dem Schwedenspeicher Museum. Die Elbe-Ausstellung beleuchtet den Einfluss der Elbe auf die Menschen, den Wandel des Schiffsverkehrs und des Handels der Region.
Foto: djd/Tourismusverband Landkreis Stade

Das Alte Land am Elbstrom ist das größte zusammenhängende Obstanbaugebiet Mitteleuropas. Ab Ende August werden die frischen Äpfel gepflückt, die dann bis in den November hinein Auge und Gaumen in zahlreichen Hofläden, Hofcafés oder auf einem der bunten Hoffeste erfreuen. Süßer Apfelkuchen, Aufläufe oder Apfel-Cordon Bleu stehen auf den Speisekarten der regionalen Restaurants.

Neben Äpfeln werden auch Kirschen, Birnen oder Pflaumen angeboten. Alle Infos über die Urlaubsregion gibt es beim Tourismusverband Landkreis Stade/Elbe e.V. unter www.urlaubsregion-altesland.de oder per Telefon unter 04142-813838.

Maritimes Flair in Stade und Buxtehude, Elbe-Ausstellung in Balje

Stade liegt an der Schwinge, Buxtehude an der Este. Beide Städte hatten durch diese Nebenflüsse eine Verbindung zur Elbe und wurden so zu bedeutenden Hansestädten. Auch heute sind die Häfen das Herzstück dieser Städte – mit Cafés und Restaurants mit einladenden Sommerterrassen direkt am Wasser gelegen. In den zwei charmanten Altstädten mit Fachwerkhäusern und bunten Fußgängerzonen pulsiert das Leben wie einst zur Zeit der Hanse. Hansetipp Stade: Elbe-Ausstellung im Schwedenspeicher.

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Auch im Norden bekannt geworden: The Anniversary Song Project

In immer mehr Medien ist die Rede vom Anniversary Song Project. Das Geburtstagsprojekt oder im Original besser bezeichnet als Anniversary Song Project wurde zum 150. Geburtstag von Bayer aufgenommen. Angestellte aus aller Welt machten sich die Mühe, ihre Einstellung zu ihrem Arbeitgeber musikalisch auszudrücken.

Die Firma Bayer, ein Chemie- und Pharmakonzern aus Leverkusen, wurde im Jahre 1863 gegründet. Mit Medikamenten wie Aspirin, Bepanthen und Rennie konnte sich das Unternehmen schnell einen internationalen Namen machen. Heute ist die Bayer HealthCare AG ein rechtlich unabhängiger Teilkonzern der Bayer AG. Das hielt die Angestellten jedoch nicht davon ab, sich am musikalischen Geburtstagsprojekt zu beteiligen. Man sieht sich hier als große Familie.


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Bäume pflanzen am Tag des Baumes: Umwelt- und Klimaschutz durch Aufforstung

Am 25. April ist der bundesweite Tag des Baumes, der auf die enorme Bedeutung von Bäumen und Wälder und ihre vielfältigen Funktionen aufmerksam machen soll: Neben Erholungs- und Erlebnisfunktion für Menschen erfüllen sie global wichtigste Aufgaben für Umwelt-, Arten- und Klimaschutz. Umweltorganisationen rufen darum zu Recht an diesem Tag dazu auf, Bäume zu pflanzen.

Tag des Baumes – Motto „Im Wald der Nachhaltigkeit auf der Spur“:

Wenig bekannt ist, dass der heute so populäre Begriff „Nachhaltigkeit“ ursprünglich aus der Forstwirtschaft stammt und diesjährig sein 300stes Jubiläumsjahr hat. Wirklich nachhaltig sind jedoch nur Mischwälder, die gegenüber den noch weit verbreiteten Monokulturen eine vielfach höhere Artenvielfalt aufweisen. Diese sind zudem deutlich häufiger von Windwurf, Schädlingsbefall und Feuer betroffen. Auch hinsichtlich der Fähigkeit der Wasser- und CO2-Bindung schneiden Mischwälder deutlich besser, als artenarme Monokulturen. Wichtig bei bewirtschafteten Nutzwäldern ist zudem, dass es zusätzlich 15 bis 20 Prozent unbewirtschaftete Naturwaldzellen gibt und dass bei den bewirtschafteten Flächen nach Ende der Umtriebszeit keine Kahlschlagernte erfolgt. Denn diese zerstört schlagartig den größten Teil der Tier- und Pflanzenarten auf der Fläche. Der Bonner Anbieter nachhaltiger Waldinvestments ForestFinance bewirtschaftet in verschiedenen Ländern insgesamt über 16.000 Hektar aufgeforsteten Tropenwald entsprechend zertifiziert nachhaltig. ForestFinance wurde als bislang weltweit einziges Unternehmen mit dem „FSC Global Partner Award“ in der Kategorie „Financial Services“ ausgezeichnet. FSC ist das weltweit anerkannteste Siegel für umwelt- und sozialverträglich nachhaltige Forstwirtschaft.

Über den Tag des Baumes:

Der Tag des Baumes wurde vor über fünfzig Jahren von der UNO-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation FAO ins Leben gerufen – mit dem Ziel, den Menschen die vielfältige Bedeutung der Bäume und Wälder ins Gedächtnis zu rufen. Ursprünglich stammt die Idee eines Tag des Baumes aber aus dem nordamerikanischen Bundesstaat Nebraska. Als Siedler dorthin kamen, fanden sie eine karge Landschaft vor. Einer dieser Pioniere von 1854 war Sterling Morton, Herausgeber von Nebraskas erster Zeitung, über die er seine Begeisterung für das Thema „Bäume pflanzen“ verbreitete. 1872 initiierte Morton den „Arbor Day“, an dem jedermann Bäume pflanzen sollte. Der Tag war ein voller Erfolg und Jahre später pflanzte ganz Amerika an diesem Tag Bäume.

Bäume pflanzen – so geht es richtig:

Ein Loch buddeln, Baum reinsetzen und zuschaufeln – so gehen leider viele vor, wenn sie Bäume pflanzen. Wer dabei jedoch einige wichtige Punkte berücksichtigt, hat länger etwas von seiner Pflanzaktion. Wer Bäume pflanzen möchte, sollte zunächst die richtige Baumart auswählen. Hierbei ist besonders der Standort wichtig, zudem müssen Schattenplatz, Wasser- und Nährstofflage berücksichtigt werden. Wenn Laien Bäume pflanzen, wählen sie den Standort häufig zu nah an Nachbargrundstücken, Wegen oder Hauswänden, weil sie das schnelle Baumwachstum unterschätzen.

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